Sommer, Sonne, Schwimmspass

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Sommer, Sonne, Schwimmspaß: Worauf Hundehalter achten sollten

In den warmen Sommermonaten bieten Ausflüge an den Badesee vielen Menschen eine willkommene Abkühlung. Auch viele Hunde lieben es, sich im Wasser zu erfrischen. Dabei sollten Halter darauf achten, dass ihr Tier nicht unterkühlt und sich nicht zu sehr erschöpft. Außerdem ist es wichtig, dass der See oder Bach zum Baden geeignet ist und Hunde dort erlaubt sind.

Schwimmen können Hunde instinktiv. Kaum verlieren sie den Bodenkontakt im Wasser, beginnen sie bereits zu strampeln und zu paddeln. Wie gut ihnen das gelingt, unterscheidet sich aber je nach Größe und Rasse, erklärt Hundetrainer und Verhaltensberater Gerrit Stephan: „In erster Linie hängt das vom individuellen Körperbau ab. Niederläufige Hunde, also solche mit eher kürzeren Beinen wie zum Beispiel Dackel, sind eher im Nachteil, weil ihre kurzen Läufe nicht genug stabilisieren können und auch nur wenig Vortrieb erzeugen. Kleine Hunde kühlen wesentlich schneller aus und kurzschnäuzige Rassen wie Französische Bulldoggen kommen schneller in Atemnot. Die meisten mittelgroßen bis großen Rassen sind dagegen eher kräftig und einige wurden ursprünglich gezielt zur Arbeit am und im Wasser gezüchtet. Die Gruppe der Wasserhunde ist etwa auf ihr namensgebendes Element spezialisiert, aber auch Retriever wurden mitunter zum Beispiel bei der Entenjagd eingesetzt.“

Auch wenn er die physischen Voraussetzungen mitbringt – nicht jeder Hund ist ein begeisterter Schwimmer. Das hängt letztlich auch mit seinem Charakter zusammen und ob er schon in jungen Jahren ans Schwimmen gewöhnt wurde. Dafür sollte der Welpe mindestens den 7. Lebensmonat erreicht haben, um auch körperlich für die Anstrengung gewappnet zu sein. „Die Gewöhnung ans Wasser sollte immer in kleinen Schritten und einem ruhigen Umfeld erfolgen. Zuerst nähert man sich gemeinsam mit dem Hund der Wassergrenze und lässt nur die Pfoten nass werden. Wenn er sich sicher fühlt, begleitet man ihn langsam weiter ins Wasser“, erklärt der Hundetrainer. „Sehr neugierige, mutige Hunde gewöhnen sich dann meist sehr schnell daran, während eher ängstliche Kandidaten etwas mehr Zeit brauchen, um sich an das Gefühl zu gewöhnen. Zentral ist, dass der Hund das Wasser und Schwimmen als etwas Positives empfindet.“

Besonders an Orten, an denen viele Menschen zum Baden zusammenkommen, kann es sein, dass Hunde nicht oder nur in extra ausgewiesenen Bereichen erlaubt sind. Am Meer und vielen Badeseen sind Hundestrände in der Regel ausgeschildert oder es gibt eine allgemeine Hausordnung. Auch wenn Hunde erlaubt sind, sollte man sich nach Möglichkeit eine ruhige Ecke suchen. Außerdem ist es wichtig, immer den Kontakt zu Kindern im Auge zu behalten und darauf zu achten, dass keine Hinterlassenschaften des Hundes am Strand liegenbleiben.

Oftmals reicht für die Erfrischung aber auch ein seichter Bach, ein kleiner See oder ein Fluss mit geringer Strömung. Hier ist das Baden in der Regel nicht verboten. In Naturschutzgebieten müssen Hunde allerdings an der Leine bleiben und dürfen nicht ins Wasser. Er könnte sonst brütende Tiere am Ufer stören oder erschrecken.

Grundsätzlich sollten sich Halter immer vergewissern, ob das Gewässer sicher zu erreichen, die Strömung nicht zu stark und das Wasser beispielsweise nicht durch Blaualgen verunreinigt ist. Blaualgen sind oft schon mit dem bloßen Auge zu erkennen und bilden Schlieren auf dem Wasser oder färben es grünlich bis blau. Die einzelnen Landesumweltbehörden prüfen die Wasserwerte regelmäßig, veröffentlichen Daten zur Wasserqualität und sprechen bei Bedarf Warnungen aus. Im Zweifel hilft sonst auch ein kleines Planschbecken im Garten. Im Herbst bieten mittlerweile außerdem einige Freibäder besondere Termine für das Hundeschwimmen an, bevor das Wasser abgelassen wird.

So sehr man seinem Vierbeiner die Abkühlung gönnt, sollte man dennoch immer wachsam sein, um auf mögliche Gefahrenquellen reagieren zu können.

Wasservergiftung: Viele Hunde toben gerne im Wasser und apportieren vielleicht noch einen Stock oder Ball. „Manchmal schluckt ein Hund dabei einfach zu viel Wasser. Dann kommt es zur Hyperhydration, auch Wasservergiftung genannt, bei der im Körper ein Salzmangel entsteht“, erklärt Stephan. „Appetitlosigkeit, Erschöpfung und Krämpfe sind dafür typische Anzeichen, vielleicht erbricht sich der Hund auch. Dann sollte man umgehend einen Tierarzt aufsuchen, der das fehlende Salz mit einer Elektrolytlösung wieder ausgleichen kann.“ Um dem vorzubeugen, sollten Halter darauf aufpassen, wie viel der Hund trinkt und ob das Maul unter Wasser gerät. Beim Apportieren empfehlen sich viele Pausen, aber auch der Gegenstand sollte klug gewählt werden: Für einen Ball muss der Hund sein Maul weiter öffnen als für eine flache Frisbee.

Wasserrute: Bei der sogenannten Wasserrute kommt es zu einer schmerzhaften vorübergehenden Schwanzlähmung, die durch kaltes Wasser und große Anstrengung ausgelöst werden könnte. Um das zu verhindern, hat der Experte einige Tipps: „Gerade wenn man im Wasser noch Apportieren üben möchte, sollte sich der Hund vorher in Ruhe aufwärmen können und nicht direkt mit voller Anstrengung trainieren. Wenn er aus dem gekühlten Auto kommt, sollte er erst ein paar Minuten am Strand oder im flachen Wasser laufen können. Generell sollte man ihn nie zu lange am Stück schwimmen lassen und immer wieder Pausen machen.“

Unterkühlung und Überhitzung: Hunde möchten sich zwar abkühlen, können dabei aber auch durchaus unterkühlen, wenn sie zu lange im Wasser sind oder sich mit nassem Fell draußen aufhalten. Gleichermaßen kann das anstrengende Schwimmen bei hohen Außentemperaturen aber auch zu einer Überhitzung führen. Ein erstes Anzeichen hierfür ist starkes Hecheln. „In seiner Begeisterung für das kühle Nass geht ein Hund vielleicht auch über seine Erschöpfungsgrenzen hinaus“, warnt Stephan. Entsprechend aufmerksam sollten die Halter sein und ihren tierischen Begleiter auch mal eine Pause mehr einlegen lassen, um möglichen Problemen vorzubeugen. IVH

Tierzahnheilkunde

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Das häufigste Problem der Tierzahnheilkunde: Parodontalerkrankungen“

mit Dr. Markus Eickhoff, online am 10. Juni 2026 um 18:30-20:00 Uhr

Zahnerkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Hunden – allen voran Parodontalerkrankungen durch Zahnstein & Co. Was oft harmlos beginnt, kann für betroffene Tiere schnell zur echten Belastung werden: Schmerzen, Entzündungen und lang-fristige Schäden sind keine Seltenheit. Die Behandlung ist häufig aufwendig, kostenintensiv und für den Hund mit einer Narkose verbunden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig vorzubeugen.

Dr. Markus Eickhoff (Tierarzt & Zahnarzt) zeigt wie Parodontalerkrankungen entstehen, woran Sie sie erkennen – und vor allem, was Sie aktiv für die Zahngesundheit Ihres Hundes tun können. Profitieren Sie von praxisnahen Tipps und erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund unnötiges Leid ersparen können.

Weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung zum Vortrag finden Sie unter folgendem Link: https://www.vdh.de/ueber-den-vdh/akademie/

Sicher unterwegs: Mit dem Hund in Urlaub

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Sicher unterwegs: Gut vorbereitet mit dem Hund in den Urlaub

Für viele Tierhalterinnen und Tierhalter ist der Hund ein fester Bestandteil der Familie - und damit auch ein treuer Begleiter im Urlaub. Ob innerhalb Deutschlands oder auf Reisen ins Ausland: Die gemeinsame Reise will gut vorbereitet sein. Mit der richtigen Planung lässt sich jedoch dafür sorgen, dass Mensch und Tier die Urlaubszeit entspannt und sicher genießen können.

Für Reisen innerhalb der EU ist ein gültiger EU-Heimtierausweis Pflicht. Dieser dokumentiert unter anderem den aktuellen Impfstatus. Ebenso vorgeschrieben ist die eindeutige Kennzeichnung des Hundes mittels Mikrochips. Ohne diese Voraussetzungen kann es bei Grenzübertritten zu Problemen kommen. Nicht verpflichtend vorgeschrieben, aber unbedingt zu empfehlen ist der Eintrag von Chip- und Halterdaten in den einschlägigen Tierregistern.

Ein vollständiger Impfschutz gegen Tollwut ist Voraussetzung für die Einreise in viele Länder. Die vorgegebenen zeitlichen Fristen sind unbedingt zu beachten, für einige Länder muss der Tollwutimpfschutz auch serologisch nachgewiesen werden. Ein guter Impfschutz gegen die wichtigsten auch hier bedeutenden Krankheiten ist unbedingt empfehlenswert. Ggf. empfiehlt sich bei Reisen in südliche Länder auch die Impfung gegen die Leishmaniose. Da es einige Zeit dauert bis nach einer Impfung der vollständige Impfschutz ausgebildet ist, sollte der Impfstatus frühzeitig durch die Tierärztin oder den Tierarzt überprüft werden. Für einige Länder wie UK, Irland, Malta, Finnland oder Norwegen ist auch eine vom Tierarzt dokumentierte Behandlung gegen den Fuchsbandwurm Vorschrift.

Je nach Reiseziel besteht ein erhöhtes Risiko für Ektoparasiten wie Zecken, Flöhe oder durch Mücken. Diese können verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter beispielsweise Leishmanien oder Babesien. Auch Endoparasiten wie Würmer - einschließlich Herzwürmer - sind insbesondere in südlichen Regionen von Bedeutung. Um den Hund bestmöglich zu schützen, sollte eine geeignete Parasitenprophylaxe vor der Reise gemeinsam mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abgestimmt werden.

Während der Reise muss der Hund sicher untergebracht sein, beispielsweise in einer Transportbox oder durch andere geeignete Sicherungssysteme im Fahrzeug. Regelmäßige Pausen, ausreichend Wasser und Schutz vor Hitze sind essenziell. Besonders im Sommer kann es schnell zu lebensbedrohlicher Überhitzung kommen. Daher darf der Hund auch bei kurzen Pausen niemals im Auto zurückgelassen werden.

Einige Länder haben spezifische Einreisebestimmungen oder Einschränkungen für bestimmte Hunderassen. Auch regionale Gesundheitsrisiken und tierärztliche Versorgungsmöglichkeiten vor Ort sollten vorab recherchiert werden. Es empfiehlt sich, bereits vor der Abreise eine Tierarztpraxis am Urlaubsort zu identifizieren. Zudem sollten auch die Rückreisebestimmungen aus Drittländern beachtet werden, um Probleme bei der Wiedereinreise zu vermeiden.

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann im Notfall hilfreich sein. Dazu gehören z.B. Mittel gegen Übelkeit und Durchfall, Verbandsmaterial für kleinere Verletzungen sowie Augenpflegeprodukte, beispielsweise bei Reizungen durch Sand oder Staub. Bei bekannten Allergien und chronischen Erkrankungen sollten entsprechende Medikamente ebenfalls mitgeführt werden.

Mit der richtigen Vorbereitung steht einem sicheren und entspannten Urlaub mit Hund nichts im Wege. Tierhalter sollten sich frühzeitig informieren und bei Fragen den Rat in Ihrer Tierarztpraxis einholen.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Familienprojekt Hundehaltung

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Familienprojekt Hundehaltung: Wie Aufgaben altersgerecht verteilt werden können

Hunde bereichern das Familienleben. 2025 lebte in jedem fünften Haushalt in Deutschland mindestens ein Familienmitglied auf vier Pfoten. Die Hundehaltung bringt aber auch Verantwortung mit sich. Eine klare und realistische Aufgabenverteilung innerhalb der Familie ist wichtig für einen harmonischen Alltag mit Vierbeiner. Wer Pflege, Erziehung und Organisation gemeinsam trägt, entlastet damit nicht nur einzelne Personen, sondern gibt auch dem Hund Sicherheit durch verlässliche Strukturen.

Zieht ein Hund ein, liegt die Gesamtverantwortung für sein Wohlergehen immer bei den Erwachsenen. Sie treffen die grundlegenden Entscheidungen zu Ernährung, Gesundheit, Erziehung und Ausgaben. Dazu gehören auch Tierarztbesuche, Versicherungen, Training sowie die Einschätzung, ob der Hund gut versorgt ist. „Auch wenn Aufgaben delegiert werden, bleiben die Erwachsenen die verlässlichen Koordinatoren, die dafür sorgen, dass Routinen eingehalten werden. Sie greifen ein, wenn ein Kind überfordert ist oder der Hund Stress oder anderes Unbehagen signalisiert“, beschreibt Sabine Winkler, Hundetrainerin und Ratgeberautorin. „Ein Hund braucht klare Bezugspersonen und Verlässlichkeit.“

Jugendliche: Verlässliche Unterstützung im Alltag Eltern sollten ihren Kindern den Umgang mit dem Hund beibringen und sie zu Beginn anleiten. „Ab etwa 12 bis 14 Jahren können Jugendliche dann weitgehend selbstständig zur Hundebetreuung beitragen und etwa regelmäßige Spaziergänge, die Fütterung oder die Fellpflege übernehmen“, so die Expertin. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihre Aufgaben zuverlässig erledigen und nicht nur, wenn sie gerade in der Stimmung dafür sind. Da ein Hund auf feste Kommandos oder Signale reagieren soll, kann es sinnvoll sein, das Hundetraining gemeinsam durchzuführen. Dadurch wird es gleichzeitig zur Familienzeit und die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeinern wird gestärkt.

Kinder im Grundschulalter: Verantwortung lernen Kinder im Alter von etwa 6 bis 11 Jahren können ebenfalls mit in die Pflege eingebunden werden, allerdings noch nicht selbstständig. Es sollte immer ein Elternteil als Aufsicht dabei sein, um Hund und Kind im Blick zu behalten. „Kinder können beim Abmessen des Futters helfen, das Wasser auffüllen, das Fell durchbürsten, bei den Gassirunden mitgehen und natürlich auch mit dem Hund spielen“, erklärt Winkler. „Dabei lernen sie, Bedürfnisse zu erkennen, Rücksicht zu nehmen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen.“ Die Hauptverantwortung bleibt zwar klar bei den Erwachsenen, doch Kinder wachsen sprichwörtlich mit ihren Aufgaben.

Kleinkinder: Beobachten, nicht betreuen Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Vorschulalter können noch keine festen Aufgaben übernehmen und sollten nicht mit dem Tier alleingelassen werden. Für sie steht das behutsame Kennenlernen im Vordergrund. Erwachsenen kommt hier die Aufgabe zu, den Kontakt zwischen Hund und Kind zu begleiten und Grenzen zu setzen – für beide Seiten. Ein respektvoller Umgang, das Erkennen von Ruhephasen und die Erkenntnis, dass ein Hund kein Spielzeug ist, legen den Grundstein für gegenseitiges Verständnis und eine langjährige Freundschaft.

Klare Absprachen schaffen Sicherheit Unabhängig vom Alter der Kinder ist es wichtig, die Aufgaben klar zu besprechen und zu verteilen. Wer übernimmt morgens den Spaziergang? Wer kümmert sich abends ums Füttern? Das schafft Sicherheit, beugt Missverständnissen vor und sorgt für Harmonie im Hundehaushalt. IVH

Zivile Leichensuche im Unglücksfall

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Zivile Leichensuche im Unglücksfall: Zwischen Menschlichkeit und professioneller Distanz

Wenn Naturgewalten zuschlagen oder technische Katastrophen geschehen, richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit zumeist auf die Rettung Überlebender. Weniger sichtbar, aber ebenso bedeutsam ist die würdige Bergung der Verstorbenen. Die zivile Leichensuche im Rahmen der Unglücks- und Katastrophenhilfe ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die technisches Können, psychische Stabilität und tiefes ethisches Bewusstsein vereint. In diesem Feld spielen speziell ausgebildete Leichenspürhunde eine unersetzliche Rolle.

Die Besonderheit der zivilen Leichensuche

Anders als in der Forensik oder bei polizeilichen Ermittlungen geht es bei der zivilen Katastrophenhilfe nicht um die Aufklärung von Straftaten, sondern um die systematische Suche nach Verstorbenen nach Naturkatastrophen, Großunglücken wie Zugentgleisungen oder Gebäudeeinstürzen, aber auch nach Überschwemmungen oder Bränden. Die Herausforderung liegt in der oft unstrukturierten Umgebung, der Größe des Suchgebiets und der Notwendigkeit, schnell und dennoch gründlich zu arbeiten. Für die Angehörigen bedeutet jede geborgene Person einen Schritt zur Gewissheit und damit zur Trauerarbeit. Für die Helfer ist es eine emotional belastende, aber notwendige Arbeit im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Pietät.

Ausbildung von Leichenspürhunden: Ein hochspezialisierter Prozess

Die Ausbildung eines Leichenspürhundes unterscheidet sich grundlegend von der eines Rettungshundes. Während letzterer auf Lebendgeruch trainiert wird, muss der Leichenspürhund die flüchtigen organischen Verbindungen erkennen, die bei der Zersetzung menschlichen Gewebes entstehen. Dazu gehören Putrescin, Cadaverin und andere biogene Amine. Die Ausbildung beginnt mit positiv konditionierten Geruchsquellen: synthetischen Trainingshilfen, später echten Gewebeproben, die ethisch einwandfrei gewonnen wurden.

Ein ausgebildeter Leichenspürhund kann Leichengeruch über mehrere Meter Bodenbedeckung hinweg orten, unter Trümmerschichten, in aufgestautem Wasser oder in luftigen Hohlräumen. Die Hunde arbeiten dabei nicht visuell, sondern rein olfaktorisch – sie erspüren buchstäblich, was das menschliche Auge nicht sehen kann. Die Ausbildung dauert je nach Rasse und Eignung zwischen 18 und 24 Monaten und umfasst auch die Unterscheidbarkeit von Tierleichen sowie die Standfestigkeit gegenüber Ablenkungen.

Einsatzszenarien und Zusammenarbeit mit dem Menschen

Im Katastrophenfall arbeitet der Hundeführer als Team mit seinem Tier. Während der Hund die Spurensuche übernimmt, beobachtet der Führer die Verhaltensänderungen des Hundes: ein verstärktes Schnüffeln, ein plötzliches Innehalten, ein vorsichtiges Zurückweichen oder das typische „Anzeigen“ durch Ablegen oder Bellen. Der Führer muss die Signale seines Hundes präzise deuten können – Fehlalarme sind selten, aber möglich, etwa bei starken Verwesungsgerüchen von Tierkadavern.

Die praktische Suche folgt einem Rastersystem. Das Team durchkämmt das Unglücksgebiet systematisch, oft über Stunden hinweg. Bei Gebäudeeinstürzen werden die Hunde in speziellen Geschirren auch über Schutthügel geführt. Nach einer Flutkatastrophe können sie von Booten aus Uferzonen absuchen. Die körperliche Belastung für Hund und Mensch ist enorm – sie arbeiten oft bei Hitze, Kälte, Nässe und in gefährlicher Umgebung.

Psychologische und ethische Dimensionen

Der Einsatz von Leichenspürhunden ist nicht nur eine technische, sondern auch eine zutiefst menschliche Angelegenheit. Die Hunde selbst scheinen zu begreifen, dass sie keine Lebenden mehr suchen. Viele Hundeführer berichten von einer spürbaren Verhaltensänderung ihrer Tiere bei Leichenfunden: weniger aufgeregtes Bellen, eher ein stilles Verharren. Ob dies tatsächlich ein Verständnis des Todes ist oder nur eine Reaktion auf die fehlende Rückmeldung des „Spielzeugs“ – die Erfahrung bleibt ergreifend.

Für die Hundeführer selbst ist die Arbeit eine psychische Herausforderung. Sie sind regelmäßig mit dem Tod konfrontiert, mit verstümmelten Körpern, mit der Tragödie von Kindern und alten Menschen. Seriöse Hilfsorganisationen bieten daher obligatorische Nachbesprechungen und psychosoziale Unterstützung an. Zugleich empfinden viele Hundeführer ihre Tätigkeit als tiefe Erfüllung: Sie geben den Toten ein Gesicht zurück und den Angehörigen eine letzte Gewissheit.

Grenzen und Zukunftsperspektiven

Trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten haben Leichenspürhunde Grenzen. Extreme Hitze oder Kälte beeinträchtigen ihre Geruchswahrnehmung, starke Fremdgerüche wie Chemikalien oder Brandrückstände können die Suche erschweren. Zudem können Hunde nicht rund um die Uhr arbeiten – ihre Konzentrationsspanne liegt bei etwa 30 bis 45 Minuten, bevor sie Pausen brauchen.

Die Forschung arbeitet daher an technischen Ergänzungen, etwa elektronischen Nasen oder Bodenradaren. Doch bisher übertrifft kein Gerät die Sensitivität und vor allem die Mobilität und Entscheidungsfähigkeit eines ausgebildeten Hundes. Die Zukunft liegt in der Hybridlösung: Hunde als erste, schnelle Suchkomponente, ergänzt durch technische Verifikation.

Schlussgedanke

Die zivile Leichensuche mit Hunden ist ein stiller, oft übersehener Dienst am Nächsten. In einer Welt, die den Tod gerne ausblendet, stellen sich diese Teams dem Unfassbaren – nicht aus Sensationslust, sondern aus Pflichtgefühl und Menschlichkeit. Sie erinnern uns daran, dass Katastrophenhilfe nicht endet, wenn die letzten Lebenden gerettet sind. Sie endet, wenn jeder Vermisste gefunden ist, wenn jede Familie Gewissheit hat, wenn die Würde des Menschen bis zuletzt gewahrt bleibt. Der Leichenspürhund, dieses erstaunliche Geschöpf mit seiner empfindlichen Nase und seinem unbeirrbaren Willen zu gefallen, ist dabei mehr als ein Werkzeug. Er ist ein stiller Zeuge unserer Verantwortung für die Toten – und damit für uns selbst. (©️bu)

Teambuilding für Kind und Hund

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Teambuilding für Kind und Hund: Wie die jüngsten Familienmitglieder sich aneinander gewöhnen

Es ist eine Traumvorstellung vieler Eltern: Hund und Kind bilden ein vertrautes Team und meistern den Alltag gemeinsam. Grundlegende Voraussetzung dafür ist, dass der Kontakt zwischen Vier- und Zweibeiner pädagogisch begleitet wird. Denn Hunde finden so manche kindliche Annäherung übergriffig – und Kinder müssen erst lernen, die feinen Signale ihres Gegenübers zu verstehen. Mit guter Planung, klaren Regeln und viel Geduld kann aber eine Beziehung entstehen, die ein Tierleben lang hält.

Das eingespielte Duo aus Kind und Hund entsteht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich mit jeder positiven gemeinsamen Erfahrung. Die Erwachsenen haben dabei die Verantwortung, beide Seiten zu schützen und anzuleiten. Diese Mühe wird sich langfristig lohnen: „Kinder lernen durch Hunde Rücksichtnahme und Empathie“, sagt Dr. Barbara Schöning, Erste Vorsitzende der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie e. V. (GTVMT). „Und Hunde profitieren von klaren Strukturen und die meisten genießen Aufmerksamkeit – eine echte Win-win-Situation.“

Tipp 1: Guten Umgang mit Hunden vorleben

Wenn Kinder einen Hund streicheln möchten, sollten Erwachsene die Situation aktiv begleiten – egal, ob es sich um den eigenen Familienhund oder ein Tier handelt, das man unterwegs trifft. Die Erwachsenen müssen darauf achten, dass beide in einem sicheren Umfeld sind. Wichtig ist, dass der Hund jederzeit ausweichen kann und nicht festgehalten oder bedrängt wird. Kinder lernen das am besten durch Vorleben: Ruhige Bewegungen, leise Stimmen und ein respektvoller Abstand geben dem Hund Sicherheit. Idealerweise nähert man sich seitlich und lässt den Vierbeiner entscheiden, ob er Kontakt aufnehmen möchte. „Ein Hund sollte niemals zum Kontakt gezwungen werden – weder durch Erwachsene noch durch Kinder“, betont auch Dr. Schöning. „Freiwilligkeit und Respekt für individuelle Grenzen sind die Grundlagen für Vertrauen.“

Tipp 2: Klare Regeln aufstellen, die Kinder umsetzen können

Kinder profitieren von einfachen Anleitungen, die sie über einige Wiederholungen lernen und verinnerlichen. Dazu gehört zum Beispiel, den Hund erst zu fragen, ob er gerade Kontakt möchte. Das kann verbal funktionieren, oder auch still und leise, indem man ruhig die Hand hinhält. Zudem sollte das Kind lernen, den Hund seitlich an Schulter oder Brust zu streicheln und nicht von oben über den Kopf zu greifen. Ist der Vierbeiner gerade beim Fressen, Schlafen oder zieht sich zurück, sollte er in Ruhe gelassen werden.

Regeln wie diese helfen nicht nur den Kindern zu lernen, wie sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können, sondern geben dem Hund auch Orientierung im Alltag.

Tipp 3: Hundesprache für das Kind übersetzen

Hunde kommunizieren überwiegend über Körpersprache – und diese sollten Kinder lesen lernen. „Fühlt der Hund sich wohl, zeigt sich das etwa durch eine lockere Körperhaltung, entspannte Gesichtszüge und eventuell leichtes Wedeln mit der Rute. Bleibt er freiwillig in der Nähe oder sucht sogar selbst Kontakt, ist das ebenfalls ein gutes Zeichen“, erklärt die Expertin.

Stress und Unbehagen zeigen sich dagegen subtiler. „Mal wendet der Hund den Kopf ab, wirkt angespannt oder leckt sich häufig über die Schnauze. Aber auch scheinbar entspannte Gesten wie auffälliges Gähnen können ein Stresssignal sein. Entscheidend ist immer, die gesamte Körpersprache zu beachten, um die Situation einzuordnen“, sagt Dr. Schöning. Klare Stoppsignale sind beispielsweise ein eingezogener Schwanz oder wenn der Hund versucht, sich aus der Situation zurückzuziehen. Auch gut sozialisierte Hunde brauchen ihre Pausen und Rückzugsorte, die für Kinder tabu sind.

Tipp 4: Hunde behutsam an Kinderhände gewöhnen

Kinder müssen das richtige Streicheln erst lernen. Insbesondere Babys und Kleinkinder berühren oft unkoordiniert, greifen also zu fest zu oder bewegen sich ruckartig. Um Hunde darauf vorzubereiten, empfiehlt sich ein schrittweises Training in ruhiger Umgebung. Kurze Übungseinheiten helfen, Vertrauen aufzubauen. So können Erwachsene zum Beispiel selbst zunächst sanftere und dann etwas ungeschicktere Berührungen simulieren und den Hund dafür belohnen, wenn er ruhig bleibt.

Hilfreich ist zudem, Berührungen durch das Kind mit Positivem zu verknüpfen, etwa einem Leckerli oder ruhigen, freundlichen Worten. Dabei sollte man aber darauf achten, dass der Hund zum Beispiel durch das Leckerli nicht zu hektisch und aufgeregt wird. So lernt er, dass Nähe zu Kindern nichts Bedrohliches ist. IVH

Zecken? Ganzjährig ein Thema!

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Zecken? Ganzjährig ein Thema!

ots - Ob Joggingrunde oder Spaziergang mit dem Hund im Februar, im Sommer oder im Spätherbst: Zecken machen längst keine Winterpause mehr. Genau deshalb gilt heute mehr denn je: Konsequente Zeckenprophylaxe aus der Tierarztpraxis und tägliches Absuchen der Tiere gehören zur festen Routine. Wer hier frühzeitig handelt, schützt seinen Hund nicht nur vor lästigen Stichen, sondern reduziert auch das Risiko schwerer, teils lebensbedrohlicher Erkrankungen wie der Babesiose.

Milde Winter und lange Übergangszeiten sorgen dafür, dass Zecken heutzutage ganzjährig aktiv sind, bereits ab etwa +7 °C - manche Arten sogar bei Frost. Besonders die kältetolerante Auwald- oder Wiesenzecke breitet sich seit Jahren stark aus und ist inzwischen in vielen Regionen Deutschlands nachgewiesen, auch im Norden. Mit ihr steigt das Risiko für Babesiose, eine durch Blutparasiten (Babesien) ausgelöste Erkrankung, die früher als klassische Reiseerkrankung galt und heute als in Deutschland heimisch gilt.

Umso wichtiger ist ein wirksamer Zeckenschutz, der Zecken bereits vor dem Stich fernhält oder nach dem Anheften schnell und sicher abtötet, bevor die Erreger übertragen werden. Unbehandelt kann Babesiose zu Fieber, Blutarmut, Mattigkeit und schweren Organschäden führen. Eine frühe Diagnostik in der Tierarztpraxis verbessert die Heilungschancen deutlich.

Für den Zeckenschutz stehen verschiedene Präparate zur Verfügung - etwa Spot-ons, Halsbänder, Tabletten oder Injektionen. Die Wirkdauer reicht von einigen Wochen bis zu einem Jahr. Entscheidend ist, das passende Produkt gemeinsam mit der Tierärztin oder dem Tierarzt auszuwählen und es regelmäßig anzuwenden. Die meisten Mittel schützen zusätzlich auch vor Flöhen, was besonders für aktive Tiere ein Plus ist.

Trotz Zecken-Prophylaxe sollte der Hund täglich kontrolliert werden - besonders an Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Bauch, Leisten und zwischen den Zehen. Wird eine Zecke entdeckt, gilt: schnell und korrekt entfernen, nicht quetschen oder drehen und die Stelle desinfizieren. Zeigt das Tier Fieber, Mattigkeit oder Lahmheit, ist eine tierärztliche Abklärung wichtig.

Zecken sind ein ganzjähriges Risiko. Wer auf tierärztlich empfohlene Prophylaxe setzt und sein Tier regelmäßig absucht, schützt aktiv vor Babesiose und anderen zeckenübertragenen Erkrankungen.

(Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.)

Kronacher Gesundheitstag

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Wir sehen uns... beim Kronacher Gesundheitstag!

Geruchsdifferenzierung

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…aus der HundeWelt Sport. Der kompletten Beitrag findet sich in der akuellen Ausgabe (Heft 1.2026)

Der Gassi-Knigge

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Gassi-Knigge: Verhaltenstipps für die Begegnung mit fremden Hunden

Wenn sich zwei Hundehalter auf den Gassirunden mit ihren Vierbeinern begegnen und diese ihr Gegenüber noch nicht kennen, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: Dürfen sich die Hunde beschnuppern und begrüßen? Was ist, wenn nur einer an der Leine ist? Was bedeutet es, wenn einer der Hunde eine gelbe Schleife trägt? Für einen respektvollen Umgang miteinander gibt es ein paar Grundregeln, wie sich Hundehalter verhalten sollten.

Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und ein freundlicher Umgang – das sind ein paar der Grundprinzipien, mit denen Menschen gut mit anderen Menschen auskommen. Hundehalter haben darüber hinaus die Verantwortung für ihren Vierbeiner. Gerade wenn sich zwei Halter mit ihren Hunden begegnen und noch nicht kennen, ist unklar, ob die Tiere sich verstehen werden. Hundetrainerin und Autorin mehrerer Bücher zur Hundeerziehung Sabine Winkler weiß, welche Grundsätze man in dieser Situation beachten sollte.

Wie verhalte ich mich, wenn der andere Hund angeleint ist? „Wenn der andere Hund angeleint ist oder sein Besitzer ihn offensichtlich zu sich ruft und bei sich behält, dann sollte ich mit meinem Hund genauso verfahren“, erklärt die Hundetrainerin. „In dem Fall sollten Halter ihren Hund also immer zu sich rufen und kontrollieren, zum Beispiel durch anleinen. Dann kann man gegebenenfalls fragen, ob ein Kontakt okay ist.“ Der eigene Hund sollte demnach also nicht eigenständig herumlaufen oder gar auf den anderen zustürmen. Und Kontakt sollte niemals ungefragt gesucht werden.

Für das Ansprechen des anderen Halters hat Winkler noch einen zusätzlichen Tipp: „Wünsche sollte man selbst immer freundlich in Ich-Botschaften äußern, also klarmachen, was man für sich selbst nicht möchte. Deswegen sagt man besser ‚Bitte lassen Sie Ihren Hund nicht an meinen ran‘ anstatt dem Gegenüber etwas vorzuschreiben wie ‚Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine!‘“

Ein weiterer Grundsatz ist für die Trainerin, die Wünsche des anderen Hundehalters zu respektieren, wenn der zum Beispiel keinen Kontakt wünscht: „Das kann viele Gründe haben: Er will mit seinem Hund trainieren, der Hund ist krank, alt oder etwa taub oder blind. Vielleicht verträgt er sich auch nicht mit Artgenossen, wird etwa aggressiv oder hat Angst.“

In dem Fall bringt es nichts, einen Kontakt doch irgendwie zu erzwingen oder sein Gegenüber zu belehren. Stattdessen sollte man dann ein paar Meter Abstand halten und weitergehen. „Empfehlenswert ist es, den Blickkontakt des eigenen Hundes dabei zu steuern, etwa mit Leckerchen oder indem man ihn anspricht. Wenn Hunde sich gegenseitig anstarren, kann das schnell als Drohung aufgefasst werden. Weggucken gilt unter Hunden dagegen eher als höflich und deeskalierend“, ergänzt die Expertin.

Die ersten Anzeichen, wenn kein Kontakt gewünscht ist, sind hin und wieder bereits von Weitem zu erkennen, bevor man überhaupt in Sprechreichweite zum Fragen ist. Viele Halter wechseln dann schon frühzeitig die Straßenseite oder versuchen anderweitig auszuweichen. Zudem sollen etwa Erkennungszeichen etabliert werden, die den Wunsch auf Abstand schon auf Distanz vermitteln sollen, beispielsweise über eine Schleife an Halsband, Geschirr oder Leine des Hundes.

Wohl am prominentesten wurde 2012 in Schweden das Gulahund Yellowdog Program gestartet, das mittlerweile in über zehn Ländern verbreitet ist. Eine gelbe Schleife an der Leine oder ein gelbes Halstuch signalisieren dabei schon auf Blickdistanz, dass Abstand gewünscht wird. „Die Gründe für dieses Signal sind recht vielfältig. Es kann sich um ängstliche, unsichere oder traumatisierte Hunde, beispielsweise aus dem Tierschutz handeln. Vielleicht ist der Hund auch krank, in Reha oder frisch operiert“, beschreibt Ramona Noack die individuellen Gründe. Sie ist Vorsitzende des Vereins Gelber Hund und Freunde e.V., dem deutschen Ableger des Gulahund-Programms. Da aber längst nicht alle Menschen und auch nicht alle Hundehalter über die Bedeutung der gelben Schleifen Bescheid wissen, sollte man im Zweifel immer höflich darauf hinweisen, dass man für seinen Hund gerade keinen Kontakt wünscht, wenn sich doch jemand nähert. Mehr Informationen zu Hintergründen und Geschichte des Programms finden Interessierte auf www.gulahund.de. IVH

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